Für Lieferanten im deutschsprachigen Raum

Ihr Kunde verlangt einen elektronischen Katalog. Wir bauen ihn und betreiben ihn.

PunchOut über OCI oder cXML, Katalogdaten als BMEcat mit eCl@ss- oder ETIM-Klassifikation, und der Rückweg von der Bestellung bis zur Rechnung. Ohne eigene IT-Abteilung.

Die Situation

Ein Großkunde hat Ihnen mitgeteilt, dass er künftig nur noch elektronisch beschafft. Im Schreiben stehen Begriffe wie OCI, PunchOut, BMEcat und eCl@ss, eine Frist, und die Andeutung, dass es sonst schwierig wird mit dem Rahmenvertrag.

Sie haben keine Integrationsabteilung, die das nebenbei erledigt. Ihr Shopsystem kennt diese Formate nicht. Und der Kunde erwartet trotzdem, dass Sie seine Prozesse bedienen — nicht umgekehrt.

Genau diese Lücke schließen wir: Wir bauen die Verbindung, betreiben sie und sind der Ansprechpartner, wenn das System Ihres Kunden etwas anderes tut als dokumentiert.

Was das System Ihres Kunden von Ihnen verlangt

Die Anforderungen klingen nach Detail und entscheiden trotzdem darüber, ob eine Position sauber in der Anforderung des Einkäufers landet.

OCI 5.0 oder cXML 1.2

Ariba und Coupa sprechen cXML. SAP SRM, SAP ERP, Onventis und Newtron sprechen in aller Regel OCI. "Wir nutzen SAP" beantwortet die Frage nicht — Ariba ist ebenfalls SAP und verlangt cXML.

BMEcat 1.2 oder 2005

Das Katalogformat, das im deutschsprachigen Raum erwartet wird, wo international oft CIF genügt. Inklusive Preiseinheit, Bestelleinheit, Staffelpreisen und UDX-Erweiterungen, wenn Ihr Kunde sie fordert.

eCl@ss, ETIM oder Warengruppe

Jeder Einkäufer verlangt seinen Standard, und die Versionen sind nicht kompatibel. Die Zuordnung Ihrer Kategorien pflegen wir je Kunde und je Version.

Staffelpreise und Preiseinheit

Vertragspreise statt Listenpreise, Mengenstaffeln und die Preiseinheit ("Preis je 10 Stück") gehören in Katalog und Warenkorbrückgabe. Fehlt die Preiseinheit, stimmt die Anforderung beim Kunden nicht — ein Klassiker.

Bestelleinheit nach UN/ECE

C62 für Stück, BX für Karton. Ein selbst erfundenes Kürzel ist einer der häufigsten Gründe, warum eine zurückgegebene Position im System des Kunden abgewiesen wird.

Rückweg: Bestellung, Lieferavis, Rechnung

Der Katalog ist der Anfang. Der Aufwand liegt danach — Bestellungen automatisch übernehmen, Lieferavis senden, Rechnung im geforderten Format zurückgeben.

Plattformen

Entscheidend ist, welches Protokoll das System spricht — nicht, wie es heißt.

cXML 1.2: SAP Ariba, Coupa, Oracle, JAGGAER.

OCI 5.0: SAP SRM und SAP ERP, Onventis, Newtron, BeNeering, wallmedien sowie weitere Systeme im deutschsprachigen Raum — technisch derselbe HOOK_URL-Ablauf mit NEW_ITEM-Rückgabefeldern.

Katalogdaten statt PunchOut: Unite (vormals Mercateo) und vergleichbare Marktplätze erwarten einen gepflegten BMEcat-Katalog statt einer Live-Verbindung. Auch das übernehmen wir — inklusive der wiederkehrenden Aktualisierung von Preisen und Verfügbarkeiten.

Wenn Ihre Plattform hier nicht steht: schreiben Sie uns den Namen. In den allermeisten Fällen ist es OCI oder cXML unter anderem Namen, und dann ist die Antwort ein klares Ja oder ein klares Nein — keine Absichtserklärung.

Wie wir arbeiten

Vier Wochen, wenn Ihr Kunde mitzieht.

  1. Woche 1 — Klären, was Ihr Kunde wirklich verlangt Welches System, welches Protokoll, welches Katalogformat, welche Klassifikation in welcher Version. Diese vier Antworten schriftlich von jemandem Technischen beim Kunden — bevor irgendjemand schätzt.
  2. Woche 2 — Katalogdaten aufbereiten Wir nehmen Ihre Produktdaten so, wie sie heute vorliegen: Tabelle, ERP-Export, Shop-Datenbank. Daraus wird ein Katalog, der die Prüfung des Kunden besteht — inklusive fehlender Pflichtfelder, die vorher niemand vermisst hat.
  3. Woche 3 — Verbindung im Testsystem PunchOut-Endpunkt, Zugangsdaten, Warenkorbrückgabe. Getestet wird gegen das Testsystem Ihres Kunden, bis eine Position sauber in dessen Anforderung landet.
  4. Woche 4 — Freigabe und Produktivsetzung Ihr Kunde gibt im Produktivsystem frei. Ab diesem Tag beginnt die Abrechnung — vorher nicht.

Was wir Ihnen nicht erzählen

Wir sind ein junges Unternehmen. Es gibt hier keine erfundenen Referenzen, keine Prozentzahlen über eingesparte Arbeitszeit, die niemand gemessen hat, und kein Zertifikat, das wir nicht besitzen. Was Sie stattdessen bekommen:

  • Sie zahlen erst ab Freigabe. Die monatliche Gebühr beginnt an dem Tag, an dem Ihr Kunde die Verbindung in seinem Produktivsystem freigibt. Kommt sie nicht zustande, zahlen Sie nichts.
  • Klare Auskunft zu Recht und Daten. Hosting-Standort, Auftragsverarbeitungsvertrag, Unterauftragnehmer, Vertragspartner: Sie bekommen das schriftlich, bevor Sie unterschreiben — nicht als Behauptung auf einer Werbeseite.
  • Prüfen Sie uns vorab. Unser cXML- und OCI-Tester läuft kostenlos im Browser, ohne Anmeldung. Damit sehen Sie, ob wir wissen, wovon wir reden, bevor Sie mit uns sprechen.

Häufige Fragen

Welche Beschaffungsplattformen binden Sie an?

PunchOut über cXML 1.2 für SAP Ariba, Coupa, Oracle und JAGGAER sowie über OCI 5.0 für SAP SRM, SAP ERP, Onventis, Newtron und vergleichbare Systeme. Katalogdaten liefern wir als BMEcat 1.2 oder 2005, CSV oder JSON — zum Beispiel für Unite (vormals Mercateo). Wenn Ihr Kunde eine Plattform nennt, die hier nicht steht: fragen Sie uns. Entscheidend ist das Protokoll, nicht der Produktname.

Was ist der Unterschied zwischen OCI und cXML?

Beide erlauben es Ihrem Kunden, aus seinem eigenen Beschaffungssystem heraus in Ihrem Katalog einzukaufen. Technisch sind es zwei verschiedene Verfahren: cXML tauscht XML-Dokumente aus, OCI überträgt HTML-Formularfelder per HTTP. Wer für das eine gebaut ist, spricht das andere nicht automatisch. Die erste Frage an Ihren Kunden lautet deshalb immer: welches der beiden verlangt Ihr System?

Welche Klassifikation unterstützen Sie — eCl@ss oder ETIM?

Beide, und UNSPSC dazu. Die Zuordnung Ihrer Warengruppen auf den jeweiligen Standard pflegen wir je Kunde, weil Einkäufer sich selten auf einen einigen. Wichtig: eCl@ss-Versionen sind nicht untereinander austauschbar — 11.0 ist nicht 12.0. Wir halten die Zuordnungen je Version getrennt.

Übernehmen Sie auch Bestellung, Lieferavis und Rechnung?

Ja. Bestellungen kommen als cXML OrderRequest oder in dem Format herein, das Ihr Kunde sendet; Auftragsbestätigung, Lieferavis (ASN) und Rechnung gehen denselben Weg zurück. Zur gesetzlichen E-Rechnung in Deutschland — XRechnung, ZUGFeRD, Peppol — sagen wir Ihnen offen, was wir abdecken und wofür Sie einen spezialisierten Anbieter brauchen. Die Rechnung an das Beschaffungssystem Ihres Kunden und die Rechnung an eine Steuerverwaltung sind zwei verschiedene Pflichten.

Wo liegen unsere Daten, und wer ist unser Vertragspartner?

Beides klären wir vor Vertragsschluss schriftlich, nicht auf einer Marketingseite. Wir sind ein junges Unternehmen ohne deutsche Niederlassung, und wir stellen dazu keine Behauptung auf, die einer Prüfung durch Ihre Rechtsabteilung nicht standhält. Fragen Sie uns nach Hosting-Standort, Auftragsverarbeitungsvertrag und Unterauftragnehmern — Sie bekommen eine konkrete Antwort, bevor Sie etwas unterschreiben.

Was kostet das?

Die veröffentlichten Preise beginnen bei 199 USD im Monat für eine Plattformanbindung; Angebote in Euro erstellen wir auf Anfrage. Sie zahlen erst, wenn die Verbindung im Produktivsystem Ihres Kunden freigegeben ist — geht sie nicht live, zahlen Sie nichts.

Schicken Sie uns die Anforderung Ihres Kunden

Das Schreiben, die Plattform oder die technische Spezifikation genügt. Sie bekommen eine Einschätzung, was zu tun ist, wie lange es dauert und was es kostet — auf Deutsch, ohne Verkaufsgespräch.

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